Individualität, Anerkennung, Qualität

Die Wahrnehmung der individuellen Ausprägungen Einzelner bestimmt die Kraft und Qualität einer Gruppe oder eines Unternehmens, wenn man sie akzeptiert und fördert.

Die Konzentration auf die individuellen Stärken eines Mitarbeiters führt zu einer besonderen Akzeptanz. Die gegenseitige Anerkennung ermöglicht, Unterschiede und Gegensätze für zielbewusste Synergien zu nutzen.

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Man sollte informiert sein über die Kompetenzen, die jeder Mitarbeiter aufgrund seiner individuellen Persönlichkeit mit sich bringt. Danach kann man überlegen, welcher Nutzen sich aus diesen Besonderheiten für das Team oder das Unternehmen ergibt. In dieser Hinsicht werden viele, betriebswirtschaftlich relevanten Fehler gemacht. Beispiel: Ein exzellenter Verkäufer - hard-selling, door to door - wird zum Vertriebschef befördert. Er habe es sich schließlich verdient. Die Folge: die Zahl der guten Verkäufer reduziert sich - die der inkompetenten Chefs steigt. Am Ende ist weder dem ehemaligen Spitzenmann noch seiner neuen Mannschaft und überhaupt nicht dem Unternehmen gedient.

Jedes Stellenprofil ist eine Sammlung verschiedener Aufgaben. Manche fordern, viele unterfordern oder überfordern die Stelleninhaber. Ist man darüber nicht im Bilde, verschleißt man die Kräfte des Mitarbeiters oder man vergeudet latente Ressourcen. Man findet nicht immer genau den Aufgaben-Mix, der zu den Kompetenzen des Einzelnen passt - doch jeder Versuch sich dem Optimum zu nähern erschließt Potenziale. Dafür muss man informiert sein.

Die wesentlichen Kompetenzen und Stärken ergeben sich aus der Persönlichkeit. Alle Menschen haben zwar die gleichen überlebenswichtigen Grundbedürfnisse - aber in unterschiedlicher Gewichtung. Daraus ergeben sich von Kind auf an andere Verhaltensweisen, die den Sinn haben, zunächst für die Erfüllung der individuell am höchsten bewerteten Bedürfnisse zu sorgen. Ein Mensch, dem zum Beispiel seine Durchsetzung und Zugehörigkeit am wichtigsten sind, lernt sich Visionen zu machen und sich damit in die Beziehungen einzubringen. Er macht immer wieder die Erfahrung, dass er innerlich zufrieden ist, wenn es ihm gelingt, andere von seinen Vorhaben zu überzeugen und sie auf seine Abenteuer mitzunehmen.

Die sich voneinander unterscheidenden individuellen Erfahrungen führen zu unterschiedlichen Stärken - die aufeinander abgestimmt zu nutzen, ist die große Herausforderung für Leadership.

Aus der Analyse der in den IPM Fragebögen getroffenen Entscheidungen lässt sich ableiten, welche Prioritäten der Einzelne setzt. Im Persönlichkeitsprofil wird detailliert darüber berichtet, welche Kompetenzen und Stärken bei welchem Mitarbeiter in Relation zum Durchschnitt zu erwarten sind. Die hohe Akzeptanz der IPM Profile ist Folge der Tatsache, dass sie sich ausschließlich auf die wertneutralen oder positiven Aspekte der Persönlichkeiten beziehen.