Das eigene Leben aktiv und positiv zu gestalten beginnt mit der Selbsterkenntnis: Was sind meine wesentlichen Bedürfnisse und Stärken?
Alle Menschen haben die gleichen existenziellen Bedürfnisse. Aber, sie setzen unterschiedliche Prioritäten, deuten und bewerten Situationen auf individuelle Weise, machen unterschiedliche Erfahrungen und streben auf eigene Weise ihre Ziele an.
Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zu einem privaten und beruflich zufriedenen Leben. Dieser innere Frieden tritt dann ein, wenn das, was man macht, mit dem, was man ist, weitgehend übereinstimmt.
Die Frage „Warum verhalte ich mich nicht optimal, da ich doch am besten weiß, was gut für mich ist?“ kann man psychoanalytisch beantworten. In Kurzform: Wir lernen sehr früh, Bedrohungen für die Erfüllung der lebensnotwendigen Grundbedürfnisse zu vermeiden. Die in der Kindheit gespeicherten Programme laufen, solange sie nicht durch neue ersetzt werden, automatisch ab.
Etwas Neues einzuüben ist jederzeit möglich. Sobald man sich 1. ein attraktives und erreichbares Ziel setzt, beginnt 2. das Unbewusste nach Wegen zu suchen. Man kann sich dabei durchaus auf sich selbst verlassen – wenn das Ziel wirklich passt.

Was für den einzelnen Menschen attraktiv ist, wird von der Struktur seiner Persönlichkeit bestimmt. Dabei gilt es, die den Grundbedürfnissen zuzuordnenden Teilaspekte so zu berücksichtigen, wie es der eigenen Persönlichkeit entspricht – und keinen Aspekt außer Acht zu lassen.
Ein Mensch, zum Beispiel, der in erster Linie danach strebt, mit sich und seinem Umfeld in Frieden zu leben, muss nicht auf Teufel komm raus Karriere machen oder sich als besonderer Mensch profilieren. Sich angemessen durchsetzen zu können und etwas Anerkennung zu bekommen, sollte dennoch sein. Auf die Dosierung kommt es an.
Ein Motivator zum Beispiel (gelb und rot) wird Ziele attraktiv finden, die mit Selbstentfaltung innerhalb einer Familie (das kann auch ein Freundeskreis oder ein gut zusammenwirkendes Kollegium sein) zu tun haben. Ein Unterstützer (grün und weiß) fühlt sich wohl, wenn er in seinem Umfeld für Geborgenheit und Harmonie sorgen kann. Die IPM Persönlichkeitsprofile berichten über die Prioritäten, die Sie persönlich berücksichtigen – und über die angemessene Dosierung für die übrigen Teil-Aspekte.
Wenn das Ziel vereinbart ist, beginnt die Suche nach persönlich passenden Wegen. Hierzu geben die IPM Profile mit unterschiedlichen Schwerpunkten wichtige Hinweise.